8 Vorteile von Device-as-a-Service (DaaS)

8 Vorteile von Device-as-a-Service (DaaS)

von equipMe Redaktion
09.05.2022

Kurz zusammengefasst: Device-as-a-Service (DaaS) ist das Netflix und Spotify für den Arbeitsplatz im Unternehmen - für Start-Ups wie für internationale Konzerne.

Genauer gesagt ist Device-as-a-Service (DaaS) ein Mietmodell von Arbeitsplatz-Hardware für Mitarbeiter in Unternehmen. Es enthält sowohl die Hardware, Software als auch den gesamten Lifecycle Services, der direkt vom DaaS Partner für die Endanwender bereitgestellt wird, so dass für das Unternehmen der reine Nutzen im Mittelpunkt steht.

Für Mitarbeiter bedeutet dies die freie Wahl der präferierten Endgeräte für die tägliche Arbeit.

Die IT-Abteilung wird komplett entlastet, zum Service-Manager befördert und entscheidet strategisch über das verfügbare Service-Angebot.

Der DaaS Partner verantwortet den Service als Komplettlösung und Mitarbeiter der Kunden interagieren direkt mit Service Experten des Service Providers.

Finance und HR haben stehts Budgets und ausgegebene Hardware im Blick und können die Kosten pro Mitarbeiter und Abteilung verrechnen.


Die 8 Vorteile im Überblick

Keine IT-Investitionen bei Endgeräten

Dank dem Ansatz "Mieten statt Kaufen" werden keine Investitionen für die eingesetzte Hardware benötigt. Kosten sind pro Service transparent und kalkulierbar, lassen sich Abteilungen und Mitarbeiter zurechnen und budgetieren. Das gilt sowohl für Notebooks, Tablets sowie für Smartphones, welche von der Belegschaft für die tägliche Arbeit verwendet werden. Durch flexible Laufzeiten, inkludierte Services und der Rückgabe der Produkte nach der Verwendung, lassen sich die Kosten direkt absetzen und müssen nicht abgeschrieben werden.


Entlastung der IT-Abteilungen

In Unternehmen haben IT-Abteilungen weit wichtigeres zu tun, als die Hardware betriebsfähig und aktuell zu halten. Die damit verbundenen Technikereinsätze, Logistikprozesse und Ersatzteile sind bei Service Provider Routine. So kann eine verlässliche IT-Ausstattung für Anwender sichergestellt werden, ohne dass die interne IT des Unternehmens sich dieser Herausforderung stellen muss.

Neben dem Support bei Problemen mit der Hardware, geht es bei DaaS auch um den kontinuierlichen und pro-aktiven Betrieb. Hierbei bieten viele Anbieter eine Lösung mit zentraler Geräte verwaltet, Analysen des Zustands von Hardware und Software sowie Anomalie-Erkennung an. Die Wartung wird automatisiert und die Geräte sind damit immer aktuell.


IT-Sicherheit durch Service Provider

In der heutigen Welt sind Cyber-Bedrohungen an der Tagesordnung und gefährden die Unternehmen und ihre IT-Ressourcen. Gerade in Hybrid Work Modellen wird die Hardware mal eben in ein beliebiges Wireless Network einloggt, um Zugriff auf Unternehmensdaten zu erhalten. Beim Verlust oder Diebstahl der Hardware gehen ohne Geräte Backups die darauf gespeicherten Inhalte schnell mal verloren. Ein passender Schutz muss für Geräte und Inhalte muss her.

Gute Gründe für Unternehmen die Sicherheit und das Management der Geräte einem Provider zu überlassen, der sich 24/7 auf Cyber-Security fokussieren kann und diese Services als Option zu deinem Device as a Service Modell mit einbringt. Die kontinuierliche Wartung der Geräte schließt Sicherheitslücken, eine aktiv betreute Anti-Virus Lösung, Ransomware und Anomalie-Erkennung mindert die Gefahr von Angriffen. Zudem sorgen Verschlüsselung und Cloud-Backup vor Datenverlust.

Effektiver Schutz für das Gerät besteht vor allem, wenn die Lösungen unter aktivem Management stehen und Service Experten sich um die Fälle beim Kunden kümmern.


Einfache Bestellung und Verwaltung in einer App

Device as a Service ist transparent, konfigurierbar und flexibel, zumindest wenn es über ein Bestellportal mit Service Konfigurator angeboten wird. Dann können Mitarbeiter einfach ihre Arbeitsplätze selbst konfigurieren und Bestellungen direkt an den Anbieter übermitteln.

Das erspart jegliches E-Mail Ping Pong und unzählige Excel Listen, in denen sonst wie üblich die gewünschten Geräte, Konfigurationen, Zubehör und Zusatz-Services vermerkt werden, um diese dann in einer großen Bestellung zu übermitteln.

Über eine Device as a Service Plattform wie equipme ist steht dem modernen Arbeitsplatz für Unternehmen nichts mehr im Weg.


Umfangreiches Endgeräte-Angebot

Wenn in Unternehmen zukünftig die IT-Abteilung dank Device as a Service nicht mehr für die Geräte technisch zuständig ist, fällt auch die Notwendigkeit weg, das Angebot für Mitarbeiter auf wenige Modelle zu limitieren. Bisher begründete die IT-Abteilung das eingeschränkte Portfolio mit Argumenten der Standardisierung und Verwaltbarkeit.

Dies bedeutet für die Belegschaft: Endlich freie Wahl der Endgeräte und IT Services, die für die tägliche Arbeit verwendet werden können, ohne Risiken oder Mehraufwand für das Unternehmen zu produzieren.

Mit DaaS können Mitarbeiter nicht nur Geräte nach ihren Eigenschaften, sondern auch präferierte Marken wie zum Beispiel HP, Dell, Lenovo, Microsoft oder Apple wählen. Selbst das Mischen unterschiedlichen Betriebssystemen stellt kein Hindernis mehr dar. So können Mitarbeiter das für ihre Arbeit und Kenntnissen entsprechende System wählen, unabhängig ob Windows oder Mac OS bzw. Android oder iOS. Auch Multi OS Geräte sind eine denkbare Option.

Gib Anwendern die Entscheidung über ihre eigene IT-Ausstattung zurück.


Ortsunabhängiges Arbeiten (hybrid Work Setup)

Heutige IT-Lösungen müssen sich auf die Anforderungen der Arbeitswelt schneller ausrichten als je zuvor. Dabei spiel das ortsunabhängige Arbeiten eine wichtige Rolle. Bereits mit der Corona Pandemie 2021 haben ein Großteil der Unternehmen auf HomeOffice Arbeit umgestellt, was sich auch nach der Lockerung Stand 2022 nicht signifikant reduziert hat. Jedoch hatten die wenigsten Unternehmen zuvor bereits auf einen Modern Workplace umgestellt.

Das neue Arbeiten (New Work) wird sich hybrid abspielen. Mitarbeiter schätzen die Flexibilität und können ihre Work-Life Balance besser planen. Dabei gewinnen Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen.

Die Optimierung der Arbeitsweise hängt aber auch stark mit den richtigen Arbeitsmitteln zusammen, um ortsunabhängig produktiv zu sein.

Mit Device as a Service wird der IT-Bedarf passgenau gedeckt. Geräte werden mit Software und Service bis ins HomeOffice bereitgestellt. Mitarbeiter können unabhängig vom Netzwerk des Unternehmens voll produktiv arbeiten, sofern die IT-Umgebung bereits auf Cloud-Services umgestellt wurde (an dieser IT-Entscheidungen führt ohnehin kein Weg vorbei).


Kein Lizenz-Management und Audits mehr notwendig

Die Verwaltung von Geräten ist einfach, denn der Anbieter trägt die Verantwortung für diese. Dazu gehört auch die korrekte Lizensierung, die im Zuge von "as a Service" ohnehin einfacher wird. Denn Software-Lizenzen werden nicht mehr gekauft und nach "besten Wissen" Unternehmens-intern eingesetzt, sondern hängen idR. an den Useraccounts der Mitarbeiter. So entfällt das gesamte Software Asset Management (SAM), was ein aufwändiger und kostspieliger Prozess war, nur um nachzuweisen, dass die eingesetzte Software auch korrekt lizensiert ist.

In Cloud-basierten Umgebungen wird hingegen das Subscription Management eine Disziplin, die sich signifikant auf die IT-Kosten auswirken kann. Werden Subscription nicht erfasst und beim nicht mehr verwenden oder Off-Boarding eines Mitarbeiters nicht gekündigt, entstehen Kosten ohne einen wirklichen Nutzen. Aufgrund der Kleinteiligkeit und unterschiedlichen Laufzeiten von Subscriptions ist diese Aufgabe nicht trivial. Genau hierbei kann es helfen, den Mitarbeiter Ausstattungs-Prozess über equipme abzubilden und alle Subscriptions inkl. Kosten zu verwalten.


Nachhaltig mit Ressourcen umgehen

Schon heute ist bei Geräten alle 2-3 Jahre das natürliche Ende gekommen, um im professionellen Einsatz damit arbeiten zu können. Um mit aktuellen Betriebssystemen und neuen Apps mithalten zu können, braucht es immer leistungsstärkere Hardware. Der Akku hält nicht mehr lange genug, um mobil arbeiten zu können und es wird immer kostspieliger, den Support sicherzustellen.

Zudem spiel die Flexibilität eine große Rolle. Mit DaaS werden nur so viele Endgeräte vom Anbieter bereitgestellt, wie tatsächlich benötigt und passgenau nachgeliefert, wenn neue Mitarbeiter ihr Onboarding haben.

Auf der anderen Seite sind die Geräte für einfache Anwendungsfälle noch vollkommende ausreichend und die Energie und Ressourcen in den Produkten wertvoll. Ein guter Fall für eine Kreislaufwirtschaft, bei der das Gerät nach seinem ersten Einsatz um Business durch ein End of Use Services wieder eingesammelt, die Daten gelöscht und aufbereitet als "Refurbised" Produkt in einem Sekundärmarkt wiederverwendet wird. Geschäftskunden profitieren mit DaaS von immer aktuellen und gut funktionierenden Geräten, Kunden im Sekundärmarkt erhalten hochwertige Geräte zu besseren Preisen, die für private Anwendungsfälle meist vollkommen ausreichen.


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